Beschreibung
VORANKÜNDIGUNG
Dirk Endisch
Die Niederbarnimer Eisenbahn-AG
Die Geschichte der »Heidekrautbahn« Berlin-Wilhelmsruh–Basdorf–Liebenwalde/Groß Schönebeck
2026; 240 Seiten, 254 Abbildungen, davon 63 in Farbe, 21 Tabellen, 33 Gleisplänen, 1 Zeichnung, Format 21 x 28 cm; gebunden
Erscheinungstermin Ende Mai 2026
VON BERLIN IN DIE SCHORFHEIDE
»Heidekrautbahn« – so heißt bis heute im Volksmund die am 21. Mai
1901 in Betrieb genommene Verbindung Berlin-Wilhelmsruh–Basdorf–
Liebenwalde/Groß Schönebeck. Das Unternehmen, das ab 8. Ja -
nuar 1927 als »Niederbarnimer Eisenbahn-AG« (NEB) firmierte, verband
die Millionenstadt Berlin mit den Seen bei Wandlitz und Zühlsdorf
sowie der Schorfheide. Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet die
Privatbahn in das Spannungsfeld der großen Politik. Ab 1. Juli 1950
wickelte die Deutsche Reichsbahn (DR) den Personen- und Güterverkehr
auf der »Heidekrautbahn« ab. Die NEB wurde jedoch nicht enteignet
und blieb als Aktiengesellschaft auch in der DDR bestehen.
Damit nahm das Unternehmen eine Sonderrolle in der deutschen
Wirtschafts- und Eisenbahngeschichte ein. Mit dem Mauerbau am
13. August 1961 verlor die »Heidekrautbahn« ihren Anschluss in Berlin-
Wilhelmsruh. Ab 3. Februar 1976 begannen die Züge nach Liebenwalde
und Groß Schönebeck in Berlin-Karow. Nach der Wende und
der deutschen Wiedervereinigung erwachte das Unternehmen Niederbarnimer
Eisenbahn-AG zu neuem Leben. Die NEB übernahm am
1. September 1998 die »Heidekrautbahn« wieder, modernisierte diese
und entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einer modernen und
leistungsfähigen Eisenbahngesellschaft. Heute betreibt die NEB in
Berlin und Brandenburg elf Regionalbahnlinien mit einer Gesamtlänge
von rund 665 km. Das Buch beschreibt detailliert die spannende
und wechselvolle Geschichte der NEB, ihrer Strecken, Anlagen und
Fahrzeuge. Mit mehr als 270 Fotos, Zeichnungen und Gleisplänen ist
das Buch ein Muss für jeden Heimat- und Eisenbahnfreund.