Beschreibung
Peter Wegenstein
Wien und seine Bahnhöfe
Vom Nordbahnhof bis zum neuen Hauptbahnhof
2026; 132 Seiten, viele Abbildungen, Format 24 x 20,5 cm; gebunden
AUSGANGSPUNKT WICHTIGER EISENBAHNSTRECKEN ÖSTERREICHS
Nach seinen erfolgreichen Büchern über sämtliche Eisenbahnstrecken Österreichs in der Reihe „Wege aus Eisen“ beschäftigt sich Peter
Wegenstein in seinem neuen Buch mit den Bahnhöfen der Bundeshauptstadt Wien.
Wien als Haupt- und Residenzstadt des Habsburgerreichs war
der Ausgangspunkt der wichtigsten Eisenbahnstrecken Österreichs. Jede dieser von privaten Gesellschaften gebauten Bahnen erhielt am
seinerzeitigen Stadtrand einen Bahnhof. Der Nordbahnhof als Bahnhof der ersten Eisenbahn Österreichs ging 1838 in Betrieb. Es folgten
Südbahnhof, Ostbahnhof, Westbahnhof, Franz-Josefs-Bahnhof, Nordwestbahnhof, Aspangbahnhof und Stammersdorf.
Die Privatbahnen hatten kein
Interesse an einem zentralen Bahnhof in Wien. Dieses Thema wurde erst mit der Verstaatlichung der Bahngesellschaften zwischen 1882 und
1909 aktuell, die nunmehrige Staatsbahn entwarf Pläne zur Zentralisierung der Bahnhöfe. Realisiert wurde ab 1916 aber nur der
Verschiebebahnhof. Die Änderung der Verkehrsverhältnisse nach dem Ersten Weltkrieg und die Wirtschaftskrise verhinderten die Realisierung
dieses Projekts. Erst die politischen Änderungen nach der Öffnung des Ostblocks führten zur Planung und Realisierung eines zentralen
Personenbahnhofs in Wien, dem heutigen Hauptbahnhof.
Peter Wegenstein erläutert in diesem Buch die notwendigen Erweiterungen dieser
Bahnhöfe aufgrund des steigenden Zugverkehrs. Auch die Änderungen in der Zeit des Zweiten Weltkrieges werden, genauso wie jene nach dem
Krieg, beschrieben. Anhand von zahlreichen historischen und aktuellen Abbildungen führender Eisenbahnfotografen werden die acht
Kopfbahnhöfe sowie der neue Hauptbahnhof mit ihren Fahrzeugen dokumentiert.