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ANTIQUARIAT
Dr.Rolf Bayer
Vom Gedanken zur Wirklichkeit
Dokumente zur ersten deutschen Ferneisenbahn 1833 - 1839
Faksimileausgabe
1989; 200 Seiten, Format 21,5 x 30,5 cm; gebunden
Zustand B
Der Herausgeber entdeckte in der Universitätsbibliothek der Karl-Marx-Universität Leipzig ein Konvolut, das der Konsul und Bankier, das „Wirkliche Mitglied der Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie" Friedrich Albert Dufour-Feronce (20. Dezember 1798 bis 12. November 1861) kurz vor seinem Tod dieser Bibliothek zum Geschenk machte.
Dieses Konvolut (Sammelmappe von Schriftstücken und Drucksachen) enthält 112 Titel mit 526 Blättern und zeigt die Bemühungen des damaligen Finanzbürgertums und anderer Interessierter in Sachsen, den ersten großen Eisenbahnbau in Deutschland zuwege zu bringen. Es unterstützte das Unternehmen
ungemein, daß kein geringerer als der große deutsche Nationalökonom Friedrich List (6. August 1789 bis 30. November 1846) mit vollem Einsatz der ihm eigenen Energie das Werk förderte, auch wenn ihm die Würdigung seiner Verdienste damals vorenthalten blieb.
Friedrich Albert Dufour-Feronce erhielt als einer der 13 Direktoren von dem geschäftsführenden Ausschuß alle Gedanken, Entwürfe, Protokolle, speziellen Dokumente sowie anderes Material, das erforderlich war, um solch ein epochemachendes Unternehmen in Betrieb zu setzen. Mit der ihm eigenen Akribie ließ er diese Dokumente in einer Sammelmappe zusammenfassen und stellte sie später der ihm verbundenen alma mater Lipsiensis zur Verfügung.
Ein Großteil der im vorliegenden Reprint enthaltenenen 63 Dokumente sind der Öffentlichkeit bisher unbekannt geblieben oder waren kaum erschlossen. Da aus Umfangsgründen nicht alle Dokumente des Konvoluts in diesem Buch veröffentlicht werden konnten, hat der Herausgeber nur die ihm interessantesten ausgewählt, die die Entwicklungsschritte der ersten deutschen Ferneisenbahn anschaulich widerspiegeln. Ein vollständiges Verzeichnis aller Dokumente ist am Schluß des Buches zu finden.