ANTIQUARIAT
Richard Roosen
Ein Leben für die Lokomotive
Aus den Erinnerungen eines Dampflokomotiv- und Maschineningenieurs
1976; 160 Seiten, 90 Abbildungen, Format 18 x 26 cm; gebunden
Zustand B (Schutzumschlag defekt)
EIN LEBENDIGES STÜCK LOKOMOTIVBAU
Im Zeitalter der Dampflokomotive wuchs die Firma Henschel & Sohn in Kassel bis zur Jahrhundertwende zur größten Lokomotivfabrik des Kontinents heran. Diese Spitzenleistung beruhte nicht nur auf der Stückzahl der dort gebauten Maschinen, sondern ebenso auf dem technischen Rang ihrer Konstruktionen.
Nach dem Ersten Weltkrieg entstanden in Kassel so bekannte Bauarten wie ein Turbinentender für die P8, eine Kohlenstaubfeuerung für Dampflokomotiven, der Henschel-Doble-Dampftriebwagen und die Dampfmotor-Lokomotive 19 1001 für die Deutsche Reichsbahn. Henschel Kondensationslokomotiven gingen in alle Welt.
Die Henschel Entwicklungsabteilung, aus der diese Lokomotivtypen hervorgegangen sind, stand unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Richard Roosen.
Seine Erinnerungen beschreiben Entstehung und Schicksal der in langen Jahren entwickelten und erprobten Lokomotiven aus der Sicht des direkt beteiligten Ingenieurs. Die hier aufgezeichneten Erinnerungen lassen den Leser diesen besonderen Teil der Technikgeschichte vom Reißbrett im Werk bis zu den Meßfahrten auf dem Führerstand miterleben.