VERGRIFFEN
Gerhard Greß
Verkehrsknoten Hannover
2009; 112 Seiten, 294 Abbildungen, Format 30 x 21 cm; gebunden
Auf die Frage nach den größten Verkehrsknotenpunkten in Deutschland wird „Hannover“ sicher als einer der ersten genannt. Am
Schnittpunkt wichtiger Eisenbahnstrecken gelegen und als Industriestandort von großer Bedeutung, war Hannover während des Zweiten
Weltkriegs den Luftangriffen der Alliierten besonders ausgesetzt. Aber mit diesem Schicksal wollten sich die Menschen auch hier nicht
abfinden. 1947, als die schlimmsten Schuttberge von den Verkehrswegen geräumt waren und Züge wieder den Hauptbahnhof sowie Straßenbahnen
das Stadtgebiet befahren konnten, wurde auf einem Gelände östlich von Grasdorf/Laatzen die erste Industriemesse eröffnet, die sich Jahre
später als „Hannover-Messe“ zur größten der Welt entwickeln sollte.
Wie in den bisher erschienenen EK-Büchern dieser beliebten Reihe bilden auch im „Verkehrsknoten Hannover“ die Nachkriegsjahre den
Hauptteil, wobei man kein Eisenbahnfreund sein muss, um von den wiederum seltenen Aufnahmen der Eisenbahnen, Straßenbahnen und Busse
begeistert zu sein.