Scheidig / Barteld / Schein
Thüringisch-Fränkischer Schieferbergbau, Band 2
Oertelsbruch und Staatsschieferbrüche
Die großen Betriebe bei Lehesten mit ihren Werk- und Anschlußbahnen
2. durchgesehene Auflage 2022; 272 Seiten, 494Abbildungen, Format 24,5 x 31,5 cm; gebunden
Die Herzoglichen Schieferbrüche, später Staatsschieferbrüche des Landes Thüringen, sind die Keimzelle des Lehestener Schieferbergbaus. 1485 wird dieser erstmals erwähnt, ist aber wohl noch weit älter. Der Oertelsbruch entwickelt sich zum größten Schieferbruch auf dem europäischen Festland. 1943 wird der Bruch zur Prüfstätte für Raketentriebwerke – weitergenutzt von den Sowjets nach dem Krieg.
Eine Weltpremiere hat es bei Oertel 1886 gegeben: die erste Schmalspur-Zahnradbahn des Systems Abt. Ausführlich beschreibt dieses Buch die Grubenbahnen beider Brüche mit ihrer beachtlichen Vielfalt an Lokomotivtypen.