Dieter Hettler
Railways of Burma/Myanmar
2024; 176 Seiten, viele Abbildungen, Karten, Zeichnungen, Format 17 x 25 cm; gebunden
Text englisch
EISENBAHNEN IN BURMA
Kurz nachdem die Briten ihre Herrschaft über Niederburma etabliert hatten, bauten sie zwei Eisenbahnstrecken vom Hafen von Rangun bis in die Nähe der Grenze zum Königreich Burma, um die Ressourcen des Landes zu fördern. Die Meterspurstrecke nach Prome wurde 1877 eröffnet, die nach Toungoo 1885. Das Königreich Burma wurde im selben Jahr erobert und vier Jahre später erreichten Schienen Mandalay. Das System dehnte sich weiter aus, und die Linien erstreckten sich über fruchtbare Ebenen und in hügelige Gebiete, was einen erheblichen technischen Aufwand erforderte. Als die Japaner 1942 einmarschierten, waren die Eisenbahnen Burmas gut ausgebaut. Drei Jahre später lagen sie in Trümmern. 1948 wurde Burma unabhängig, der Wiederaufbau verlief jedoch langsam. 1988 übernahm eine neue sozialistische Militärregierung die Macht und benannte das Land in Myanmar um. Außerdem wurde mit einem groß angelegten Ausbau des Eisenbahnsystems begonnen.
Dieses Buch skizziert erstmals die Geschichte der Eisenbahnen des Landes mit Einzelheiten zu den einzelnen Strecken. Es beschreibt die vielfältige Antriebskraft, sowohl Dampf als auch Diesel, und viele Aspekte des Oberbaus und Betriebs. Besondere Aufmerksamkeit erhalten die berühmte Burma Mines-Eisenbahn mit einer Spurweite von zwei Fuß und die Ringbahn von Yangon. Das Buch ist mit zahlreichen Fotos und Karten illustriert. Es ist eine Hommage an ein Land mit großem Charme.