Breubeck, Reinhold
Netzbahnhof Buchloe (Ostallgäu)
Eisenbahnknoten zwischen Ammersee und Wertach
1994; 272 Seiten, viele Abbildungen, Format 20 x 28 cm; gebunden
Beim Bau der Ludwig-Süd-Nord-Bahn zählte der Markt Buchloe rund 850 Einwohner. Die Bewohner lebten hauptsächlich von der Landwirtschaft. Außer einem berüchtigten Zuchthaus, eines königlich bayerischen Landgerichtes, eines Rentamtes und zwei katholischen Kirchen hatte Buchloe wenig vorzuweisen. Trotzdem war der Ort zu einer der elf Wasser-und Eilgutcursstationen zwischen Augsburg und Lindau ausersehen.
Auf dem Bahnhof sollten auch planmäßig Zugkreuzungen auf der noch eingleisigen Strecke stattfinden. So wurde schon beim Bau der ersten Bahnstation eine (unter Berücksichtigung der Größe und Bedeutung des Ortes) verhältnismäßig gute Infrastruktur geschaffen, so z. B. Anlagen für das Wasserfassen der Dampflokomotiven und Einrichtungen zum Versand und Empfang von Gütern. Die Gleisanlagen befanden sich etwa 1 Kilometer westlich des Ortes.
Das Buch ist ein Bildband und zeigt den Eisenbahnknoten Buchloe mit den umliegenden Bahnhöfen und Bahnanlagen zwischen Ammersee und Wertach.