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Von den weltweit gut fünfzig heute existierenden Zahnradbahnen für den öffentlichen Verkehr finden wir knapp die Hälfte alleine in der Schweiz. Sie nimmt damit nicht nur als Bahnland überhaupt, sondern auch in diesem speziellen Bereich eine Spitzenstellung ein. Zwar gebührt die Ehre, älteste Zahnradbahn der Welt zu sein, der 1869 eröffneten Mount-Washington-Bahn in den Vereinigten Staaten. Nur zwei Jahre später konnte aber als erste Zahnradbahn Europas die von Vitznau ausgehende Rigi-Bahn in Betrieb genommen werden. Bis zur Jahrhundertwende wurden in der Schweiz insgesamt rund 20 Zahnradbahnen eröffnet, weitere zehn folgten bis zum Ersten Weltkrieg, der die Realisierung vieler weiterer Projekte verhinderte. Durch die Fusion benachbarter Bahnen reduzierte sich seit den vierziger Jahren die Anzahl der Betriebe, andererseits kamen durch den Umbau ehemaliger Standseilbahnen vier neue Strecken hinzu. Stillgelegt wurden bis heute nur drei Bahnen, neuerdings ist allerdings ein Ersatz der von Arth-Goldau auf den Rigi führenden Zahnradbahn immerhin die zweitälteste der Schweiz durch eine Luftseilbahn im Gespräch. Bei den derzeit 24 Bahnen handelt es sich mit Ausnahme der SBB-Brünigbahn um konzessionierte Transportunternehmungen, landläufig Privatbahnen genannt.
Nach den beiden ersten Bänden der Reihe Schweizer Fahrzeug-Archiv", welche die normalspurigen und die schmalspurigen Adhäsionsbahnen zum Thema haben, ist der vorliegende Band 3 speziell dem vielgestaltigen Fahrzeugpark der Schweizer Zahnradbahnen gewidmet.