Birger Lindholm
Kalmar Järnväg
under 150 år
2024; 256 Seiten, viele Abbildungen, Format 21 x 30 cm; gebunden
Text schwedisch / nicht immer lagernd
KALMARBAHN SEIT 150 JAHREN
Als in Schweden mit dem Bau von Eisenbahnen begonnen wurde, war der südöstliche Teil des Landes knapp. Den Interessenvertretern in Kalmar und Karlskrona gelang es nach vielen Diskussionen, sich auf eine Lösung zu einigen, bei der in gleichen Abständen von Kalmar, Karlskrona und Växjö, wo die Gemeinde Emmaboda entstand, eine Gewerkschaftsstation errichtet wurde. Die Kalmar-Eisenbahn wurde am 8. August 1874 von König Oscar II. eingeweiht. Die ersten Jahrzehnte waren von unzureichenden Lagerbeständen und geringen Verkehrseinnahmen geprägt, und 1892 wurde entdeckt, dass der Direktor der Eisenbahn eine große Geldsumme unterschlagen hatte.
Doch die Zeiten wurden besser und 1914 wurde die Strecke nach Nässjö eröffnet. Für die schönen Züge dort wurde 1930 die schöne, heute erhaltene Lokomotive Nr. 17 angeschafft. Nach der Übernahme durch den Staat wurde die Strecke Kalmar–Emmaboda–Alvesta 1955 elektrifiziert und erhielt wieder direkte Verbindungen nach Stockholm. Im Jahr 1968 wurde der örtliche Personenverkehr auf Busse umgestellt, doch 2014 wurde er in Form von Krösatåg wiederbelebt. Zum 150-Jahr-Jubiläum war der Personenverkehr dichter denn je.
In anderthalb Jahrhunderten ist viel passiert. Der Autor erzählt eine ausführliche und interessante Geschichte über die Entstehung der Strecke, die Entwicklung des Verkehrs, königliche Besuche, Personal, Lokomotiven und Waggons sowie die Entwicklung an den verschiedenen Bahnhöfen. Die Beschreibung wird durch eine Reihe von Fotos, Gleisplänen, Fahrplänen und mehr illustriert – eine würdige Hommage an den Jubiläumskurs, der der Region viel bedeutet hat.