ANTIQUARIAT
Endisch, Dirk
ELNA-Lokomotiven bei der Deutschen Reichsbahn
Die Geschichte der Baureihen 89.62, 91.2, 91.61-67, 92.29 und 92.61-66
2013; 158 Seiten, viele Abbildungen, Format 17,5 x 24,5 cm; gebunden
Zustand A
Der im Frühjahr 1919 gegründete "Engere Lokomotiv-Normen-Ausschuß" (ELNA) schuf ein Typenprogramm mit genormten Triebfahrzeugen für die
deutschen Klein- und Privatbahnen. Das Baukastensystem basierte auf drei Tenderlokomotiven mit den Achsfolgen C, 1´C und D mit Nass- oder
Heißdampftriebwerk. Insgesamt umfasste das ELNA-Programm 16 verschiedene Typen.
Charakteristisch für die ELNA-Maschinen waren der hochliegende Kessel und der zwischen den Rahmenwangen angeordnete Wasserkasten. Die
ersten der insgesamt über 210 ELNA-Maschinen wurden 1922 in Dienst gestellt.
Die Deutsche Reichsbahn (DR) in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) übernahm nach dem Zweiten Weltkrieg von den enteigneten Klein-
und Privatbahnen rund 70 ELNA-Maschinen, die als Baureihen 89.62, 91.2, 91.61-67, 92.29 und 92.61-66 in den Fahrzeugpark eingereiht
wurden. Die DR konnte auf die ELNA-Dampfloks im Nebenbahndienst über Jahre hinweg nicht verzichten. Erst im Frühjahr 1971 wurde die letzte
Maschine abgestellt. Das Buch beschreibt erstmals detailliert die Technik und die Geschichte der ELNA-Loks bei der DR.