ANTIQUARIAT
Leonhard Bergsteiner
Eisenbahnen im Altmühltal
Geschichte der Eisenbahnen zwischen Gunzenhausen und Kelheim sowie des Eisenbahnknotens Ingolstadt
1989; 272 Seiten, 240 s/w + 12 Farb-Abbildungen, 150 Skizzen, Format 21 x 30 cm; gebunden
Zustand B
DAS ALTMÜHLTAL UND SEINE EISENBAHNLINIEN
Der Eisenbahnbau im Altmühltal war einst der Grundstock des Eisenbahnnetzes zwischen München und Nürnberg. Man muss sich vorstellen, dass man bis 1869 auf der (9-stündigen!) Reise von München nach Nürnberg noch über Augsburg fuhr. Das Altmühltal und so auch die Gegend um Ingolstadt, das damals als Landesfestung eine große militärische Bedeutung hatte, mussten also lange auf eine Eisenbahn warten. Doch mit der Eröffnung der "Altmühltalbahn" (München-) Ingolstadt - Treuchtlingen - Gunzenhausen brach auch hier eine neue Zeit an.
Neben der prägnanten Bahnlinie bestanden noch weitere Nebenbahnen im Altmühltal deren Geschichte das Buch ausführlich darstellt: Eichstätt Bahnhof - Eichstätt Stadt und deren Verlängerung bis Kinding und weiter bis Beilngries, Ingolstadt Nord - Riedenburg, Neumarkt - Beilngries - Dietfurt mit Abzweig nach Freystadt sowie Dollnstein - Rennertshofen.
Die Vielzahl der (teils sehr alten) Fotos, Dokumente und Zeichnungen machen das Buch zu einer Augenweide für Heimatkundler, Eisenbahnfreunde und Modelleisenbahner.