ANTIQUARIAT
REPRINT der Ausgabe 1899
Brosius u. Kochs
Die Schule des Lokomotivführer
III Abteilung - Der Fahrdienst
1998; 488 Seiten, viele Zeichnungen, Format 13,5 x 19,5 cm; gebunden
Zustand A
Bevor der dem "Stande des Lokomotivführers" sich widmende Schlosser zum Lokomotivführer wurde, musste er eine kürzere oder längere Zeit Lokomotivführerlehrling nach den in Preußen geltenden Bestimmungen, mindestens 1, 3/4 Jahr gewesen sein und dann durch eine Prüfung, welche aus einem wissenschaftlichen und einem praktischen Teil bestand, nachweisen, dass er die dem Führer nötigen Kenntnisse und im Fahrdienste die erforderliche Geschicklichkeit in der Behandlung der Lokomotive und Beförderung von Eisenbahnzügen sich angeeignet hat.
1873 erschien von J. Brosius (Königl. Eisenbahndirektor, Hannover) und R. Koch (Oberinspektor der Kgl. Württembergischen Staats-Eisenbahn) ein dreiteiliges Werk zur Ausbildung des Lokomotivführers, die wie folgt gegliedert war:
I. Abteilung - Der Lokomotivkessel und seine Armatur
II. Abteilung - Die Maschine und der Wagen
III. Abteilung - Der Fahrdienst
Der Erfolg dieser ersten Auflage führte zu vielen weiteren Auflagen, die immer wieder auf den neusten Stand der Technik gebracht wurden. Dinge die inzwischen veraltet waren entfielen bzw. wurden nur noch angedeutet. Dieses umfangreiche allgemeine Wissen, das ein Dampflokomotivführer zu seiner Grundausbildung als Schlosser sich aneignen musste, wird in diesem Werk verdeutlicht.