Beschreibung
Frank Lipke
Die Hicken und die Eisenbahn
Der Bau der Bahnstrecke Gießen–Köln und die Auswirkungen auf die industrielle Entwicklung des
Hickengrundes
3. durchgesehene und verbesserte Auflage 2026; 304 Seiten, ca. 200 Farb- und s/w-Abbildungen, Karten, Tabellen, Grafiken, Format 21 x 30 cm; gebunden
BAHN UND INDUSTRIE IM HICKENGRUND
„Die Hicken und die Eisenbahn“ beschreibt die historische Entwicklung der Bahnstrecke Gießen – Köln und ihre Bedeutung für die industrielle Entwicklung des Hickengrundes. Im Mittelpunkt steht der Bau und Betrieb der Eisenbahnlinie sowie deren Einfluß auf Wirtschaft, Infrastruktur und regionale Entwicklung.
Der erste Teil behandelt die Planung und den Bau der Strecke sowie die Veränderungen für den Hickengrund. Themen sind unter anderem die zuständigen Verwaltungsstrukturen, die Bahnhöfe und Betriebswerke, Gleis- und Streckenpläne sowie Eisenbahnunfälle während der Dampflokzeit. Ergänzt wird dieser Abschnitt durch historische Fotografien, Zeitzeugenberichte zur Bombardierung der Strecke im Jahr 1944 und Dokumentationen zur Gleiserneuerung zwischen Holzhausen und Allendorf.
Der zweite Teil widmet sich den Gruben und Mühlen im Hickengrund und deren wirtschaftlicher Bedeutung.
Der dritte Teil beleuchtet die industrielle Entwicklung regionaler Unternehmen, darunter die Westerwälder Tonindustrie (WTI), die Tongrube „Auf dem Kreuz“ in Niederdresselndorf sowie die Hering-Bau Unternehmensgruppe in Holzhausen.
Das Werk verbindet Eisenbahngeschichte mit regionaler Industrie- und Wirtschaftsgeschichte und bietet einen umfassenden Einblick in die Entwicklung des Hickengrundes über mehrere Jahrzehnte.
Das Buch ist keine reine Eisenbahnchronik, sondern verbindet:
- den Bau der historischen Siegstrecke
- die Industrialisierung des Hickengrundes
- die Entwicklung von: Steinbrüchen, Tonindustrie, Seilbahnen und dem Bahnhof Niederdresselndorf
Es ist die Dokumentation einer fast vergessenen Eisenbahnregion, die Verbindung von Bahn- und Industriegeschichte im Hickengrund
Gerade der Hickengrund war vorher in der Eisenbahnliteratur bis eher ein „Randgebiet“ und wird hier zentrales Thema.