ANTIQUARIAT
Bernhard Ücker
Die Bayerische Eisenbahn 1835 - 1920
1985 erweiterte Neuauflage; 154 Seiten, viele Abbildungen, Format 21 x 30 cm; Leinen-gebunden
Zustand A
BAYERN ZUR LÄNDERBAHNZEIT
Zwei Daten sind für die Entwicklung und Geschichte der Eisenbahn in Deutschland wichtig - der 7. Dezember 1835 und der 1. April 1920. An jenem Dezembertag des Jahres 1835 fuhr zum ersten Mal auf deutschem Boden ein von einer Dampflokomotive gezogener Eisenbahnzug auf der sechs Kilometer langen Strecke von Nürnberg nach Fürth. Damit war für Deutschland ein neues Zeitalter angebrochen. Im Verlauf eines Jahrzehnts wurden in den Staaten des Deutschen Bundes die Grundlagen für den künftigen Ausbau des Schienennetzes gelegt.
Dies änderte sich erst nach dem Ersten Weltkrieg mit dem zweiten Datum. Der 1. April 1920 bezeichnet das Ende der bis dahin von den Ländern bestimmten und getragenen Entwicklung. Von diesem Tag an gingen die einzelnen Bahnen in die zentralistische Leitung des Reiches über; die Geburt der Deutschen Reichsbahn.
In diesem Buch wird das Entstehen und die Entwicklung des neuen Verkehrsmittel in Bayern beschrieben. In Form eines Dialogs werden die Aspekte der Königlich bayerischen Staatseisenban behandelt und dokumentarisch belegt. Frühe verkehrspolitische und wirtschaftliche Überlegungen kommen ebenso zur Sprache wie die Versuche, technischen Erfordernissen und Gegebenheiten gerecht zu werden. Einen besonders breiten Raum nimmt die Darstellung der Münchner Lokomotivfabriken Maffei und Krauss ein, daneben stehen die Anfänge im Bau von Triebwagen und der elektrischen Zugförderung.