Andreas Christopher / Werner Heuser
Der Pfälzer Ton- und Klebsandabbau im Raum Eisenberg-Hettenleidelheim und seine
Bahnen
Schriftenreihe Werks- und Feldbahnen, Folge 8
2025; 88 Seiten, 198 Abbildungen und Faksimiles, Format 21 x 30 cm; gebunden
Im Pfälzer Tonrevier, gelegen zwischen Eisenberg und Hettenleidelheim, gab es hochwertige Tonvorkommen, die für die Feuerfest-Industrie
zur Schamotteherstellung bestens geeignet waren. Daher konzentrierte sich der Tonbergbau hier auf engem Raum. Die Schächte lagen dicht an
dicht, erschlossen durch ein umfangreiches und weit verzweigtes Feldbahnnetz, das dem Transport des Rohtons zu den Schamottefabriken in
Eisenberg und Hettenleidelheim und zu den Bahnhöfen diente.
Die Tonschichten wurden überlagert von einer Klebsandschicht, die ebenfalls für die Feuerfest-Industrie von Bedeutung war und noch ist.
Auch hier gab es einen umfangreichen Feldbahnbetrieb.
Zudem setzte das Eisenberger Dachziegelwerk in seiner Grube bei Stauf Feldbahnen ein.
Die Feldbahnbetriebe sind inzwischen längst Geschichte, ebenso wurde die Schamotteproduktion in Eisenberg und Hettenleidelheim
eingestellt. Es gibt noch einen Ton-Tagebau, auch das Klebsandwerk und das Ziegelwerk in Eisenberg arbeiten noch.
Außerdem werden in diesem Buch die ehemalige Feldbahnsammlung am Reindl-Stollen und der touristische Feldbahnbetrieb im Stumpfwald
beschrieben.