Beschreibung
Lennart Wretman / Frank Edgar / Ulf Smedbo
D - loksfamiljen
D-, Da- och Dm-lokens historia
2023; 153 Seiten, ca. 200 Abbildungen, Format 21,5 x 27 cm; gebunden
Text schwedisch
GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG DER D-LOKOMOTIVFAMILIE
Diese Lokomotiven prägten die schwedische Eisenbahn während des größten Teils des 20. Jahrhunderts und bedienten kurz vor dem 21. Jahrhundert die Strecken von Trelleborg im Süden bis zum Riksgränsen im Norden. Die ersten Lokomotiven wurden im Zusammenhang mit der Elektrifizierung der Westhauptstrecke Mitte der 1920er Jahre geliefert, weitere Lokomotiven wurden später in den folgenden Jahrzehnten für die weitere Elektrifizierung des schwedischen Eisenbahnnetzes bestellt. Die D-Lokomotiven wurden zunächst mit hölzernen Lokkörben ausgeliefert, später erhielten die Lokomotiven genietete Stahlkörbe. Im Laufe der Jahre wurden sie sukzessive umgebaut, unter anderem mit stärkeren Motoren, die es ihnen ermöglichten, schwerere Züge und höhere Geschwindigkeiten zu ziehen. Die ursprünglichen D-Lokomotiven waren bis Mitte der 1980er Jahre im Einsatz.
Anfang der 1950er Jahre wurden die „Allround-Lokomotive“ Da und die Erzlokomotive Dm ausgeliefert, sie basierten auf der gleichen Grundkonstruktion wie die D-Lokomotive. Die Da-Lokomotive wurde hauptsächlich im Personen- und Güterzugverkehr in Süd- und Mittelschweden eingesetzt. Sie waren bis in die Jahre um 1990 im Straßenverkehr im Einsatz und wurden anschließend verschrottet. Die Dm-Lokomotiven und ihre Zwischenteile Dm3 wurden hauptsächlich für den schweren Verkehr auf der Erzstrecke zwischen Luleå, Gällivare, Kiruna und Riksgränsen und weiter nach Norwegen zum Erzhafen in Narvik eingesetzt. Viele davon wurden später von Malmtrafik AB (MTAB) übernommen und bis Mitte der 2010er Jahre genutzt.
Das Buch D-Lokomotivenfamilie beschreibt ausführlich die Geschichte und Entwicklung dieser Lokomotivtypen, ist reich bebildert und enthält Zusammenfassungen der Schicksale der einzelnen Lokomotiven.