Reinhold Kocaurek
Auf schmaler Spur durch München
Die Hilfsbahnen in München 1943 bis 1950
2026; 286 Seiten, viele Abbildungen, Format 21 x 30 cm; gebunden
SCHMALSPURBAHNZEIT IN DEN KRIEGSJAHREN
Eine der bisher nicht erzählten Geschichten ist die Schmalspurbahn-Zeit in den Kriegsjahren 1943 bis 1945 und Nachkriegszeit bis 1950.
Zuerst nur als einfache Baustellenbahn auf 750 mm Spurweite geplant, wurde diese erste Strecke vom Steubenplatz zum Starnberger Bahnhof
schnell erweitert, um erste Schuttabfuhr-Fahrten zu bewältigen. Mit zunehmend Bombenangriffen und Zerstörungen wuchs dieses
Schmalspurbahnnetz rasant. Als dann im Oktober 1944 auch noch auf Befehl des Gauleiters Personenverkehr auf den Schuttbahnstrecken
angeordnet wurde, bekam die Geschichte und Geschichten rund um dieses Hilfsbahnnetz in der Stadt München eine ganz eigene Dynamik.
Dieses Buch versucht anhand von Dokumenten, Protokollen, Plänen und Briefen mit vielen Bildern diese dunkle Zeit der Stadt München zu
sortieren, einzuordnen und zu dokumentieren.
Desweiteren geplant:
"Eine Untergrundbahn für München"
ein dreibändiges Werk mit je 300 Seiten.
Diese Geschichte ist auch ein großer Teil Münchner Geschichte mit vielen Bilder, Plänen, Beschreibungen und Originaldokumenten und ein
Blick in bisher unbekannte Detail der Münchner Geschichte. Erzählt wird die lange Geschichte der Planungen über den Baubeginn 1938, der
Einstellung 1941 bis zum endgültigen Start der Bauarbeiten 1965.