ANTIQUARIAT
Ulrich Walluhn
Baureihe 95
2002; 127 Seiten, viele Abbildungen, Format 17,5 x 24,5 cm; gebunden
Zustand A
Nach dem ersten Weltkrieg benötigte die Preußische Staatsbahn eine schwere Tenderlok für den Personen- und Güterverkehr im Mittelgebirge. Die Firma Borsig lieferte 1922 die ersten Exemplare der als T 20 bezeichneten Type. Mit ihrer hohen Zugkraft sorgten die 1´E1´h2-Maschinenfür Aufsehen. Bis 1924 stellte die noch junge Deutsche Reichsbahn 45 Lokomotiven in Dienst, die ab 1925 als Baureihe 95 bezeichnet wurden. Auf den Steilstrecken des Thüringer Waldes, im Frankenwald und auf der Geislinger Steige die respektvoll als "Bergkönigin" bezeichnete T 20, was sie konnte.
Nach dem zweiten Weltkrieg verblieben 14 Loks bei der Deutschen Bundesbahn, die die Maschinen 1958 ausmusterte. Die Deutsche Reichsbahn setzte die BR 95 ab 1966 mit Ölhauptfeuerung, bis 1981 im Bw Probstzella ein.