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Lokalbahnen Ostgaliziens, Band 1: Die Lokalbahn Lemberg - Podhajce

Duschek, Bernhard

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Duschek, Bernhard
Lokalbahnen Ostgaliziens
Band 1: Die Lokalbahn Lemberg - Podhajce
2014; 160 Seiten,  93 Farb- und 90 s/w-Abbildungen, 65 Skizzen, 34 Karten, Format 21 x 30 cm; gebunden
 
Bis zum Jahre 1918 gehörten „Galizien und Lodomerien“ zur österreichisch-ungarischen Monarchie. Die Hauptstadt dieses Kronlandes war mit Lemberg (der heutigen westukrainischen Metropole Lwiw) die viertgrößte Stadt des habsburgischen Vielvölkerreiches. Sie etablierte sich bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs als Zentrum des politischen, geistigen und religiösen Lebens Ostgaliziens. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich in dieser Stadt auch ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt entwickelte und zur Administration der umliegenden Strecken eine eigene Staatsbahndirektion eingerichtet wurde. Das Grundnetz und einige Lokalbahnen sind, zwar an die Standards der sowjetischen Eisenbahnen angepasst, bis heute in Betrieb. Viele Gebäude entlang dieser Linien sind aus der österreichischen Zeit bis in die Gegenwart erhalten geblieben und künden von der gemeinsamen Vergangenheit.
 
 Eine der heute beinahe in Vergessenheit geratenen Strecken Ostgaliziens war die 134 km lange Lokalbahn von Lemberg nach Podhajce, der dieser erste Band der geplanten Buchreihe über die Lokalbahnen in Ostgalizien gewidmet wurde. Es beleuchtet die Geschichte der Bahnlinie im Lichte der wechselnden politischen Verhältnisse der Region, die sie durchfuhr. Großes Augenmerk wird auf die Zeit des Ersten Weltkriegs gelegt, in der die Strecke zur wichtigen Nachschublinie für den Frontabschnitt entlang der Zlota Lipa ausgebaut wurde. Nach der gründlichen Zerstörung der Bahnanlagen beim Rückzug der Wehrmacht im Juli 1944 wurde die Strecke nicht mehr in Betrieb genommen. Nur zwei kurze Abschnitte im Stadtgebiet von Lemberg und von der Kreuzungsstation Potutory in die nahe Stadt Berezhany wurden von der sowjetischen Verwaltung wieder aufgebaut und stehen bis in unsere Tage für die Abwicklung eines bescheidenen Güterverkehres in Betrieb.
 
 Zahlreiche Besuche vor Ort und unzählige Stunden im Lemberger Archiv waren notwendig, um genügend Material für dieses Buch zusammenzutragen. Es soll damit einer altösterreichischen Lokalbahn ein Denkmal gesetzt werden, die in der bisher veröffentlichten Fachliteratur praktisch nicht vorhanden war.

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