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Mit der Reichsbahn in den Krieg

Reimer, Michael

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 Michael Reimer
Mit der Reichsbahn in den Krieg
2016; 176 Seiten, 328 Abbildungen, 5 Tabellen, Format 21 x 28 cm; gebunden

Die Deutsche Reichsbahn erlebte in der zweiten Hälfte der 1930er-Jahre ihre Blütezeit. Schnelltriebwagen und Stromlinien-Dampfloks stehen für diese Epoche, die am 1. September 1939 mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges abrupt endete. Die Reichsbahn spielte nun aufgrund der zahllosen Truppen- und Materialtransporte eine wichtige strategische Rolle, die sie im Verlauf des Krieges zum Ziel der alliierten Luftwaffen-Verbände werden ließ. Der Bildband dokumentiert anhand zahlreicher, bisher unveröffentlichter, historisch wertvoller Aufnahmen die Entwickung der Reichsbahn zwischen 1935 und 1945.

"Bilder sagen mehr als tausend Worte"
Dieses Sprichwort unterstreicht die Aussagekraft von Fotos und gilt auch für Aufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Buch zeigt vor allem Bilder, die aus verschiedenen Privatsammlungen oder auf Börsen gerettet wurden. Sie zeigen das ungeschminkte Bild -ohne Zensur durch das Reichsministerium- vom siegreichen Einmarsch bis zum Elend am Kriegsende.
Die Fotos zeigen Kriegsloks der Baureihe 52, umgekippte oder zerstörte Maschinen der Baureihen 38.10-40, 57.10-35 und 58, Panzerzüge, Feldbahnen, Bahnbetriebswerke und vieles mehr. Die Bilder werfen aber auch Fragen auf. Wer war auf den Lokomotiven. Wer ermöglichte die Fahrt ?. Die "Blauen Eisenbahner" waren wie die Feldeisenbahner ein Bestandteil des Krieges, im Transportwesen in den besetzten Ostgebieten.
Ohne ins Heroische abzugleiten, zeigen zahlreiche Aufzeichnungen und zeitgenössische Berichte, wie kompliziert der Fahrbetrieb in den besetzten Gebieten, vor allem im Osten war. Eisenbahner und Eisenbahnpioniere mussten tagtäglich außergewöhnliche Leistungen vollbringen um den Fahrbetrieb aufrecht zu erhalten. Desto mehr man sich durch die verschiedensten Schriften liest, umso interessanter wird das Gesamtbild. Stets wurden neue Lokomotiven an der Ostfront benötigt. Die Schadensquote war aus unterschiedlichsten Gründen recht hoch.
"Krieg führen ist ein Transportproblem" erklärte Friedrich Witte vom Reichsverkehrsministerium. Diesem Aspekt des Zweiten Weltkrieges, aus verschiedensten Blickwinkeln betrachtet, möchte sich dieses Buch mit Berichten und zumeist bisher unveröffentlichten Fotos widmen.

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