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Bremm, Klaus-Jürgen
Armeen unter Dampf
Die Eisenbahnen in der europäischen Kriegsgeschichte 1871 - 1918
2013; 127 Seiten, viele Abbildungen, Karten, Format 21 x 30 cm; gebunden
 
Der glanzvolle Sieg der deutschen Heere über Frankreich 1870 war nicht zuletzt dem beeindruckenden Aufmarsch per Schiene geschuldet. Dadurch beflügelt, stellte die Armeeführung unter Moltke und seinen Nachfolgern Ausbau und Anwendung des Eisenbahnwesens in den Mittelpunkt ihrer Planungen. Diese Gedanken gipfelten im legendären Schlieffen-Plan mit seinen weit ausholenden, schnellen Truppenbewegungen.
 Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, wurde auf den deutschen Eisenbahnen eine gigantische Maschinerie in Bewegung gesetzt. Aber auch in Frankreich hatte man längst entsprechende Vorkehrungen getroffen und konnte durch hohe Mobilität die Angriffe letztlich abwehren. Es stellte sich heraus, dass ein klug genutztes und gut ausgebautes Eisenbahnsystem eher den Verteidiger stärkt als den Angreifer. Und dass ohne die gigantischen Transportleistungen der Eisenbahnen sowohl der Stellungskrieg im Westen mit seinem enormen Material- und Truppen-Verschleiß als auch der Bewegungskrieg im Osten ohne die Leistungen der Eisenbahnen nicht so lange durchzuhalten gewesen wären; weder von Deutschland und seinen Verbündeten noch von den Gegnern.

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