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Klee / Luckmann
Dampfschiffe auf dem Rhein
2010; 96 Seiten, viele Abbildungen, Format 27,5 x 24 cm; gebunden
 
Die Dampfschifffahrt auf dem (deutschen) Rhein ist Geschichte. Beim letzten Personendampfer der „Köln-Düsseldorfer“, der 1913 gelieferten und mehrmals um­gebauten „Goethe“, ist 2008 das Feuer unter dem Kessel erloschen; die anderen KD-Dampfer waren da schon seit einem Vierteljahrhundert verschwunden. Der letzte Dampfschlepper auf dem Rhein, die „Oscar Huber“, wurde vor über 40 Jahren aus dem Schleppdienst  genommen und ist heute als einziges „Räderboot“ in Duisburg-Ruhrort der Öffentlichkeit zugänglich – kalt. Es ist wenig geblieben vom einstigen Glanz der Dampfschifffahrt auf dem Rhein ...  Im September 1939 verfügte die „Köln-Düsseldorfer“ noch über 22 Dampfer, und auch im Güterverkehr erreichte die Dampfschifffahrt vor dem Zweiten Weltkrieg ihren Höhepunkt. So waren im Jahre 1935 über 1800 Dampfschiffe auf dem Rhein registriert, davon 115 „Räderboote“, also die mächtigen, rund 80 m langen und bis zu 1900 PS starken Seitenradschlepper, die bis zu neun Schleppkähne zu ihren Zielorten brachten.Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebten die Dampfer noch einmal eine kurze Blüte, dann änderte sich das Bild dramatisch. Der Frachtverkehr ging auf Schubschiffe oder Selbstfahrer über, im Passagierdienst wurde Dampfer für Dampfer ausgemustert und abgewrackt. Mehr zum Thema lesen Sie in einer großformatigen Buch-Neuerscheinung von DGEG Medien, die auf 96 Seiten (davon 32 in Farbe) mit ca. 110 historischen Fotos (größtenteils aus der Zeit zwischen den Jahren 1930 und 1970) von Carl Bellingrodt, Detlev Luckmann und vielen anderen die große Zeit der Dampfschifffahrt auf dem Rhein wieder au?eben lässt.

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