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Die vogtländische Nebenbahn Reichenbach - Lengenfeld

Rieschel, Johannes / Schramm, Eberhard

 
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Rieschel, Johannes / Schramm, Eberhard
Die vogtländische Nebenbahn Reichenbach - Lengenfeld
Nebenbahndokumentation Band 45
1999, 2. Auflage; 117 Seiten, 44 Abbildungen, 21 x Zeichnungen, Format 21 x 30 cm; gebunden
Zustand B
 
Wer heute auf einer Bahnfahrt von Plauen nach Reichenbach auf der imposanten Ziegelbrücke das Göltzschtal überquert, bemerkt vielleicht rechts in der Tiefe eine große Freifläche. Dort lag bis 1967 der Bahnhof Göltzschtalbrücke der Nebenbahn Reichenbach oberer Bf - Lengenfeld, im Volksmund auch "Mylische Berta" genannt. Unverwechselbare und - wie die große Nachfrage nach der ersten Auflage dieses Buches zeigte - unvergessene Nebenbahnromantik spielte sich dort einst ab.
 
Der Kopfbahnhof vereinte die Strecken Reichenbach - Mylau - Göltzschtalbrücke (RMG) und Lengenfeld - Mylau - Göltzschtalbrücke (LMG) miteinander. Die zwischen 1895 und 1905 in vier Etappen eröffnete Bahn lebte vorwiegend von der Anlieferung von Kohle sowie vom Ausflugsverkehr. Jahrzehntelang sah man hier die pr. T 9.3, zeitweise auch Triebwagen. Beliebte Ausflugsziele waren die Burg Mylau, das Forsthaus Schneidenbach oder aber das Mylauer Freibad, das über direkten Bahnanschluß verfügte. Nach Kriegsende machte sich die Buskonkurrenz breit, so daß bereits 1957 kein durchgehender Personenzug mehr verkehrte. Bis 1970 hielt der Berufsverkehr lediglich den Abschnitt Wolfspfütz - Lengenfeld aufrecht. Heute erinnert nur noch wenig an die liebenswerte Berta, die lange Zeit aus dem Alltag der Anwohner nicht wegzudenken war.

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